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Wallbox Überschussladen – so nutzt du PV-Strom fürs E-Auto

Wallbox Überschussladen

Wer eine Solaranlage hat, speist überschüssigen Strom oft für wenige Cent ins Netz ein. Dabei lässt sich diese Energie viel sinnvoller im eigenen E-Auto speichern. Wie das funktioniert und worauf du achten musst, zeigen wir dir hier.

PV-Überschuss ins Auto laden statt günstig einspeisen

Mit Wallbox Überschussladen tankst du dein Elektroauto gezielt mit dem Sonnenstrom, den dein Haushalt gerade nicht braucht. Statt den Überschuss für eine geringe Vergütung ins Netz zu schicken, wandert er in den Akku deines Autos und ersetzt teuren Netzstrom. Bei PVundSO beraten dich erfahrene Elektrotechniker, wie sich deine Ladestation sinnvoll mit der eigenen Photovoltaikanlage verbinden lässt. In diesem Ratgeber erfährst du, wie das Laden mit Solarüberschuss funktioniert, welche Technik dafür nötig ist und für wen sich der Aufwand wirklich lohnt. So holst du das Maximum aus jeder Kilowattstunde vom eigenen Dach.

Was bedeutet Überschussladen bei der Wallbox?

Wallbox Überschussladen beschreibt das Laden des Autos mit dem Anteil deines Solarstroms, der nach dem Verbrauch im Haus übrig bleibt. Läuft die Waschmaschine und produziert die Anlage gleichzeitig viel Strom, fließt der Rest nicht ins Netz, sondern in dein Fahrzeug. So steigerst du deinen Eigenverbrauch deutlich.

Der Unterschied zum einfachen Laden ist groß. Eine gewöhnliche Ladung zieht den Strom unabhängig davon, ob gerade die Sonne scheint oder nicht. Beim Überschussladen Wallbox Betrieb richtet sich die Ladung dagegen nach dem tatsächlichen Solarertrag.

Genau darin liegt der finanzielle Vorteil. Eingespeister Strom bringt dir nur eine kleine Vergütung, während du für Netzstrom ein Vielfaches zahlst. In Zahlen wird der Effekt schnell deutlich, denn für eingespeisten Strom bekommst du heute nur einen niedrigen einstelligen Cent-Betrag je Kilowattstunde, während Netzstrom oft drei- bis viermal so teuer ist. Jede Kilowattstunde, die du selbst ins Auto lädst, spart dir also bares Geld und macht dich unabhängiger vom Stromanbieter.

So funktioniert PV Überschussladen Schritt für Schritt

PV Überschussladen braucht drei Bausteine, die zusammenspielen. Du brauchst eine Photovoltaikanlage als Quelle, eine Messung des aktuellen Überschusses und eine Wallbox, die ihre Leistung danach anpasst. Erst dieses Zusammenspiel macht das solare Laden möglich.

Fehlt einer dieser Bausteine, lädt die Wallbox einfach mit voller Leistung aus dem Netz weiter. Das Überschussladen steht und fällt also mit der richtigen Verbindung zwischen Erzeugung, Messung und Ladepunkt.

Welche Rolle der Wechselrichter und die Messung spielen

Damit die Ladung dem Überschuss folgen kann, muss das System wissen, wie viel Strom gerade übrig ist. Diese Information liefert entweder ein Smart Meter am Netzanschluss oder der Wechselrichter selbst. Ohne diese laufende Messung weiß die Wallbox nicht, wie viel Sonnenstrom sie ins Auto schicken darf.

Moderne Geräte kommunizieren dafür direkt mit dem Wechselrichter, oft über eine Schnittstelle wie RS-485. So bekommt die Wallbox in Echtzeit die Daten, die sie für ein sauberes Wallbox PV Überschuss laden benötigt.

Warum die Mindestladeleistung wichtig ist

Jede Wallbox hat eine Mindestladeleistung, unter die sie nicht regeln kann. Eine dreiphasige Ladung startet meist erst ab rund 4,1 Kilowatt, eine einphasige bereits ab etwa 1,4 Kilowatt. An bewölkten Tagen reicht der Überschuss oft nur für die einphasige Ladung.

Deshalb spielt die Bauart der Wallbox eine wichtige Rolle dafür, wie früh du deinen Überschuss tatsächlich nutzen kannst. Je niedriger die Mindestladeleistung, desto mehr Sonnenstunden lassen sich am Ende ausnutzen.

Dynamisches Überschussladen und Phasenumschaltung

Beim dynamisches Überschussladen passt die Wallbox ihre Leistung laufend an die Sonne an. Zieht eine Wolke auf, drosselt sie die Ladung, scheint die Sonne wieder, gibt sie mehr Strom frei. So fließt immer genau so viel in den Akku, wie gerade übrig ist.

Eine Wallbox mit Phasenumschaltung geht noch einen Schritt weiter. Sie wechselt automatisch zwischen einphasigem und dreiphasigem Laden, je nachdem wie viel Überschuss zur Verfügung steht. Dadurch nutzt du auch kleine Strommengen, statt erst ab einem hohen Schwellenwert zu starten.

Wichtig zu wissen ist, dass beide Funktionen reine Komfortmerkmale sind und keine Pflicht. Auch ohne Phasenumschaltung kannst du Solarstrom laden, du startest die Ladung dann eben erst ab einem etwas höheren Überschuss. Achte beim Kauf trotzdem genau darauf, ob und wie eine Wallbox den Überschuss regelt. Im Zweifel hilft dir eine kurze Beratung weiter, welche Lösung zu deiner Anlage passt.

Was du für eine Wallbox mit Überschussladen brauchst

Für eine Wallbox mit Überschussladen müssen mehrere Komponenten zusammenpassen. An erster Stelle steht eine ausreichend große Solaranlage, die überhaupt regelmäßig Überschuss erzeugt. Ohne diese Grundlage bleibt das Thema reine Theorie.

Dazu kommt die passende Messtechnik und eine Wallbox für PV Überschussladen, die mit dem Wechselrichter oder dem Smart Meter kommuniziert. Welche davon am Ende die richtige ist, hängt von deiner vorhandenen Technik und deinem Wechselrichter ab. Unsere PV-Anlagen liefern dafür die solide Basis, denn ohne genügend Erzeugung bleibt vom Überschuss wenig übrig.

Entscheidend ist außerdem, dass die Komponenten miteinander sprechen können. Stammen Wechselrichter und Wallbox vom selben Hersteller, ist die Abstimmung in der Regel besonders einfach. Diese Kompatibilität entscheidet oft darüber, wie komfortabel das spätere Laden im Alltag wirklich ist. Eine Wallbox für PV Überschussladen ist deshalb immer im Zusammenhang mit der restlichen Anlage zu betrachten. Plane diese Abstimmung am besten von Anfang an mit ein, damit später kein teurer Umbau nötig wird.

Die Sofar Solar Wallbox im Solarverbund

Ein passendes Beispiel aus unserem Sortiment ist die Sofar Solar Wallbox. Sie ist eine dreiphasige Ladestation mit 11 Kilowatt und kommuniziert über eine RS-485-Schnittstelle direkt mit dem Sofar-Wechselrichter. Damit lässt sich das Laden gezielt am eigenen Solarstrom ausrichten.

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Über die App steuerst du die Sofar Solar Wallbox bequem, planst Ladezeiten und behältst deine Werte im Blick. Im Zusammenspiel mit einer Sofar-Anlage richtet sich die Ladung am Solarertrag aus. Wie weit sich das Laden bei deiner konkreten Anlage automatisieren lässt, klären unsere Elektrotechniker gern persönlich mit dir.

Robust gebaut ist die Ladestation ohnehin, mit Schutzart IP65 und Schlagfestigkeit nach IK10 hält sie auch raue Bedingungen im Außenbereich aus. Per RFID-Karte oder App gibst du die Ladung frei und behältst die Kontrolle darüber, wer laden darf. So bekommst du eine ehrliche Einschätzung, statt dich auf Werbeversprechen zu verlassen. Ob ein Wallbox 11 kW PV Überschussladen in deinem Fall voll automatisch oder eher über die Ladeplanung läuft, hängt von Wechselrichter, Messung und deinem Nutzungsverhalten ab.

Überschussladen mit und ohne Stromspeicher

Auch ohne Hausspeicher funktioniert Überschussladen, solange dein Auto tagsüber an der Wallbox hängt. Der Strom fließt dann direkt von den Modulen in den Fahrzeugakku, der quasi als großer Speicher dient. Für viele Pendler, die abends laden, ist das aber nicht praktikabel.

Hier kommt ein Hausspeicher ins Spiel. Er puffert den Überschuss des Tages und gibt ihn später ab, wenn das Auto in der Garage steht. Passende Geräte findest du in unserer Kategorie Stromspeicher.

In der Praxis stellt sich oft die Frage, ob zuerst der Hausspeicher oder das Auto geladen wird. Diese Priorisierung legst du nach deinem Bedarf fest. Wer den Überschuss auch für Warmwasser oder andere Verbraucher nutzen will, findet weitere Ideen in unserem Ratgeber PV-Überschuss sinnvoll nutzen. Ein Speicher erhöht außerdem die Zeitspanne, in der überhaupt Überschuss zum Laden bereitsteht. Statt nur in den Mittagsstunden lädst du dann auch am frühen Abend noch mit gespeicherter Sonnenenergie. Gerade für Berufstätige, die tagsüber selten zu Hause sind, macht das oft den Unterschied zwischen Theorie und echtem Solarladen.

Für wen sich Wallbox Überschussladen lohnt

Eine Wallbox mit PV Überschussladen lohnt sich vor allem dann, wenn du regelmäßig tagsüber zu Hause lädst oder einen Speicher nutzt. Wer sein Auto nur nachts an die Wallbox hängt und keinen Speicher hat, profitiert deutlich weniger vom Solarüberschuss.

Auch die Größe deiner Anlage und dein Fahrprofil spielen eine Rolle. Je mehr Überschuss regelmäßig anfällt und je flexibler du laden kannst, desto höher fällt deine Ersparnis aus. Bei niedrigen Einspeisevergütungen und hohen Strompreisen rechnet sich der Eigenverbrauch heute schneller als früher.

Ein einfaches Rechenbeispiel verdeutlicht das. Lädst du im Jahr nur 2.000 Kilowattstunden mit eigenem Solarstrom statt aus dem Netz, summiert sich die Ersparnis schnell auf mehrere Hundert Euro. Über die Lebensdauer der Anlage wird daraus ein vierstelliger Betrag. Als erfahrene Elektrotechniker schauen wir uns deine Situation genau an. Wie sich das Laden am eigenen Strom im Alltag anfühlt, zeigt auch unser Beitrag E-Auto mit Balkonkraftwerk laden, der das Prinzip im Kleinen erklärt.

Häufige Fragen zum Überschussladen

Welche Wallbox eignet sich für PV Überschussladen?

Geeignet ist eine Wallbox, die ihre Ladeleistung anhand der Überschussdaten regeln kann. Dafür muss sie mit dem Wechselrichter oder einem Smart Meter kommunizieren. Die häufige Frage PV Überschussladen welche Wallbox beantwortet sich also über die vorhandene Schnittstelle und die gewünschten Komfortfunktionen.

Geht Überschussladen auch ohne Speicher?

Ja, solange dein Auto tagsüber lädt. Dann fließt der Solarüberschuss direkt ins Fahrzeug. Ohne Speicher und ohne Tagladung bleibt vom Überschuss am Abend allerdings wenig übrig. Wer flexibel von zu Hause aus arbeitet, kann die Mittagsstunden gezielt zum Laden nutzen und so auch ohne Speicher viel Sonnenstrom ins Auto bringen.

Was bringt dynamisches Überschussladen wirklich?

Dynamisches Überschussladen sorgt dafür, dass die Ladung der Sonne folgt und kein Netzstrom dazugekauft wird. So lädst du möglichst günstig und erhöhst deinen Eigenverbrauch, ohne ständig manuell eingreifen zu müssen.

Lohnt sich Überschussladen bei einer 11 kW Wallbox?

Eine dreiphasige 11-kW-Wallbox lädt schnell, braucht für reines Überschussladen aber genügend Sonne. Ein Wallbox PV Überschuss Test im Alltag zeigt schnell, ob deine Anlage oft genug Überschuss für die dreiphasige Ladung liefert oder ob sich ein Speicher lohnt.

Fazit

Mit Wallbox Überschussladen machst du aus günstig eingespeistem Solarstrom günstige Kilometer für dein Auto. Nötig sind eine Photovoltaikanlage, eine Messung des Überschusses und eine Wallbox, die mit Wechselrichter oder Smart Meter kommuniziert. Komfortfunktionen wie dynamische Regelung und Phasenumschaltung holen auch kleine Strommengen aus der Anlage. Die Sofar Solar Wallbox lässt sich über die Schnittstelle zum Sofar-Wechselrichter am Solarstrom ausrichten. Wie weit sich das in deinem Fall automatisieren lässt, klären unsere Elektrotechniker gern persönlich mit dir.

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